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Vorstellung des SATNAV Competence Centre REDUS auf der „Navigationskonferenz 2015“

Navigationskonferenz_2015

Vorstellung des SATNAV Competence Centre REDUS auf der „Navigationskonferenz 2015" am 14.9.2015 in Stuttgart

Die Konferenz wird jährlich durch das SatNav-Forum in Unterstützung durch das BMVI veranstaltet.

In Vorträgen und Workshops loteten Wirtschaftsvertreter und SatNav-Experten Herausforderungen, Möglichkeiten, Mehrwerte und Geschäftschancen aus, die Satellitennavigation bietet. Auch Fragen um die Mobilität der Zukunft und ein Ausblick auf Zukunftstechnologien im Navigationsbereich standen auf dem Programm.

Ein Thema war der Start der Galileo-Satelliten 9 und 10. Herr Blasi von der GSA geht von einem Voll-ausbau (FOC-Status) von Galileo für das Jahr 2020 aus. "Es gibt nicht den einen GNSS-Markt, son-dern viele einzelne, die sich in ihren Wertschöpfungsketten sehr stark unterscheiden. Die Herausfor-derung ist, für jeden diesen Märkte die richtigen Stellschrauben zu finden und einzustellen." sagt Reinhard Blasi. Die Hauptmärkte für GNSS nach Umsatzvolumen sind Location-based Services (in-klusive Anwendungen auf dem Smartphone) und Straßenverkehr (über Auto-Navigation hinaus auch Logistik-Anwendungen). Aber auch kleinere Marktsegmente sind strategisch bedeutsam.

In zahlreichen Gesprächen und im Workshop haben wir die Infrastruktur und die Expertise rund um das neue Kompetenzzentrum REDUS vorstellen können.

Mehr Freizeit, weniger Arbeit

Fahrtenbuch

Auf Knopfdruck entsteht das Fahrtenbuch, mit dienstlichen Adressen unterlegt wird Privates getrennt. Frieden mit dem Finanzamt, mehr Qualität im Betrieb, mehr Zeit für die Familie.

Weiterlesen: Mehr Freizeit, weniger Arbeit

SATNAV Kompetenz – Center REDUS gegründet

Eröffnung der Referenzstrecke

Am 26.03.2015 wurde auf dem Gelände des SIEMENS Prüf- und Validationscenters PCW in Wegberg-Wildenrath das SATNAV Kompetenz-Center REDUS gegründet. Gleichberechtigte Partner sind das öffentliche Wirtschaftsförderungsunternehmen AGIT GmbH, Aachen und die private GEOSAT GmbH – Systemhaus für GNSS, Mülheim an der Ruhr, ein Mitglied der GEOHAUS – Gruppe.

Das Center ermöglicht die Wertschöpfungskette der Wirtschaftsförderung:
Methode next Dienstleistung next Dienstleistungsprodukt next industrielles Produkt
Das Center stellt dem Nutzer fünf Komponenten zur Verfügung:

  • Die Dynamische Nutzung von GALILEO – GNSS,
  • Das Gleis als Quasi – Invariante im Raum,
  • Die Gang Car als dynamische Plattform für die Generierung von Messdaten,
  • Einen Datenraum zur Vorhaltung der Ergebnisse,
  • die technisch – wissenschaftliche Erfahrung seiner Mitarbeiter.

Das Center stellt der Forschung, Wirtschaft und Verwaltung eine technische und numerische Basis sowie Beratung zur Verfügung. Eigenständige Gutachten und die Bearbeitung von Fragestellungen aus Justiz, Verbraucherschutz und Wirtschaft stehen an.

GEOHAUS – Konsortium und Russische Staats-Universität Novosibirsk bei der Unterzeichnung des „Memorandums of Understanding“

konsortium

Im Ergebnis der Aktivitäten im europäischen Projekt Galil-EU (www.galil-eu.eu) wurde das GEOhaus-Konsortium unter Beteiligung der GEOsat GmbH gegründet. Das Konsortium vereinbarte eine enge Zusammenarbeit mit der russischen Staatsuniversität in Novosibirsk.

Die zweitägige Konferenz fand am ersten Tag auf dem RailGate in Wegberg-Wildenrath mit dem Vorzeigen der neuen Gang Car statt, am zweiten Tag in der ZENIT-Villa als Innovationsdialog mit dem vormittäglichen Höhepunkt der Unterzeichnung des Memorandums. Prof. Karpik berichtete dazu anschaulich über seine Universität mit fast 10.000 Studenten und deren Möglichkeiten zur internationalen Zusammenarbeit. Er gab der Hoffnung Ausdruck, dass diese nicht von außen gestört werde.
Am Nachmittag trugen die Konsortialpartner, verstärkt um das Fraunhofer IMS, in drei Blöcken über GNSS-Technologie, Straßen- und Schienen-Infrastruktur und Anwendungen für Straße und Schiene vor. Roland Schuster erläuterte für die DLR Göttingen die Möglichkeiten der Akustik und die Arbeiten der DLR Braunschweig zur Bahntechnologie.

Galileo-Satelliten: Nach dem Start ist vor dem Start

Am 22. August 2014 starteten vom Raumfahrtzentrum in Französisch-Guayana die beiden Galileo-Satelliten Sat-5 und Sat-6 ins All. Die beiden Satelliten wurden jedoch auf eine falsche Umlaufbahn gebracht. Die Europäische Kommission wird sich mit der Europäischen Raumfahrtorganisation Esa an einer Untersuchung beteiligen. Im Augenblick bleibt das Schicksal der beiden Galileo-Satelliten ungewiss.


Der Aufbau von Galileo geht weiter. Unabhängig von dem geschilderten Problem hat am 20. August 2014 die EU-Kommission eine Vereinbarung mit Arianespace über drei Ariane-5-Trägerraketen unterzeichnet. Damit sollen insgesamt 12 Galileo-Satelliten in ihre Orbits gebracht werden. Der 500 Mio. € umfassende Vertrag soll für eine beschleunigte Bereitstellung der vollen Galileo-Dienste sorgen und zum unabhängigen Zugang zum Weltraum für Europa beitragen. Weitere Informationen dazu unter http://europa.eu/rapid/press-release_IP-14-938_de.html


GEOsat ist als Pionier der Satellitengeodäsie im Projekt Galil-EU unmittelbar an der wirtschaftlichen Verwertung des Navigationssystems und der Erschließung neuer Märkte beteiligt.

launch

Quelle: EU/ESA